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Märchen sind widerlich pervers - Interview mit Professor Homer Sapius
(und weitere "Bildbeweise")

Professor Dr. Dr. Phil. nat. Sapius, der Experte für Geschichte und Philosophie stand (im wahrsten Sinnes des Wortes) uns schon in der "versauten Geschichte" zur Verfügung. Die Schmuddelpage-Redaktion (SP) wollte nun wissen, wieso Märchen widerlich pervers sind. Ein Thema, daß uns alle angeht, schließlich lesen wir diese scheinbar harmlosen Geschichten unseren unschuldigen Kindern vor.


Schneewittchen wie es wirklich war

Schneewittchen wie
es wirklich war
SP: Professor Sapius, uns ist bekannt, das Märchen versteckte sexuelle Anspielungen beinhalten. Man denke z.B. an Dornröschen, die, als sie zur Frau heranreift, von einer Spindel gestochen wird. Die Spindel - so meinen Experten - könnte für das männliche Geschlechtsteil stehen. Das Märchen enthält also einige sexuelle Hinweise auf die Pubertät. Als widerliche Perversität kann man das aber sicherlich nicht bezeichnen. Wie kommen sie zu Ihrer Deutung?
Prof. Sapius:  Die Sache mit der Spindel ist eine der harmlosesten Anspielungen, es gibt eine ganze Reihe schlimmere.
SP: können Sie uns Beispiele nennen?
Prof. Sapius: Natürlich! Ein besonders widerwertiges Märchen ist Hänsel und Gretel.
SP: Hänsel und Gretel? In diesem Märchen geht es doch primär um Armut und die Gefahr, die Kindern im Wald erwartet. Eine pädagogisch wertvolle Geschichte, die Kindern zeigen soll, welche Gefahr in der Fremde und von unbekannten Menschen droht.
Prof. Sapius: Sie haben die wahre Bedeutung des Märchens nicht verstanden. Die Hexe fängt Hänsel, sperrt ihn ein und füttert ihn. Er soll kräftig werden ...
SP: Ja, natürlich, sie will ihn essen. Er bestand doch nur aus Haut und Knochen.
Prof. Sapius: Ihn essen, lächerlich! Seit wann essen alte Frauen fettes Fleisch? Außerdem, besteht die Hütte der Hexe aus unzähligen Leckereien. sie hat es gar nicht nötig Hänsel zu essen. Die Hexe ist häßlich, hatte schon lange keinen Mann mehr, deshalb füttert sie Hänsel nur aus einem Grund: Er soll stark werden, damit er es ihr richtig besor...
SP: Professor!!! Das meinen sie doch nicht im Ernst?
Prof. Sapius: Doch, es ist mittlerweile international anerkannt! Ich hatte lange Diskusionen mit Dolly Buster. Sie gab mir recht und wird die Wahrheit bald in einem Fild dokumentieren.
SP: Und wieso facht die Hexe dann im Ofen ein Feuer an? Pop Corn wird sie wohl kaum machen ...
Prof. Sapius: Werden sie nicht kindisch! Die Gebrüder Grimm schreiben selbst, das es im Wald bitter kalt ist. Glauben sie, Hänsel würde bei Minusgraden Leistung zeigen können? Außerdem, gibt es schöneres als romantischen Sex vor einem offenen Kamin?
SP: Nein, d.h. ja, ich meine ... na gut, da könnte etwas wahres drann sein.
Prof. Sapius: Ja, es ist die einzige logische Schlußfolgerung. Aber die Perversität geht noch weiter. Hänsel ist ein junger Mann, gerade der Pubertät erwachsen. Die Frage ist, warum gönnt Gretel ihm nicht das Vergnügen mit der Hexe? Die Antwort ist eindeutig, sie ist eifersüchtig. Sie kann es nicht ertragen, Hänsel - ihren Bruder - und eine erfahrene ältere Frau zusammen zu wissen. Haben Hänsel und Gretel etwas miteinander? Das ist widerlich perverser Inzest.
SP: Wir sind schockert. So weit haben wir nicht gedacht. Gibt es noch andere Beispiele?
Prof. Sapius: Es gibt noch hunderte. Stellvertretend möchte ich Rapunzel erwähnen. Eine perverse Widerlichkeit sondergleichen. Hier muß allerdings gesagt werden, das Rapunzel mittlerweile etwas abgeändert worden ist. In der ursprünglichen Version wurde das Märchen in Deutschland Verboten, da es in der Sparte pornografische Literatur eingeordnet war.
SP: Was sollte an Rapunzel pornografisch sein? Eine junge Frau läßt ihr langes Haar zu ihrem Retter hinunter. Haarlos, äh, harmlos finden wir.
Prof. Sapius: Ha! Sie kennen zum Glück auch nicht die Originalversion. Sind wir mal ehrlich und fragen uns: Wieso sollte man eine schwache, zahrte, junge und wehrlose Frau in einem Turm, der einem Verlies gleicht, einsperren. Das ist übertrieben und macht keinen Sinn.
SP: Ja, ein abschließbares Zimmer würde vollkommen ausreichen.
Prof. Sapius: Genau! Sie sind auf der richtigen Spur. Wieso also verschwendete die böse Zauberin einen ganzen Turm? Die Wahrheit ist: Rapunzel war gar keine Frau, Rapunzel ist ein junger und starker Mann. Sie sperrte ihn sicher im Gefängnisturm ein, denn sie war eifersüchtig auf eine Prinzessin, die auch ein Auge auf den Rapunzel geworfen hat. Dennoch gelangte die Prinzessin zu ihrem Geliebten.
SP: Hatte der gefangene Mann etwas lange Haare? Dies würde doch nicht zu Männern dieser Epoche passen, oder?
Prof. Sapius: Nein natürlich hatte der Mann Rapunzel keine langen Haare. Bettlaken gab es zu der damaligen Zeit auch nicht. Dreimal dürfen sie raten, was er aus dem Fenster hat hängen lassen ...
SP: Nein!!! Sie meinen doch nicht etwa ... Er hat doch nicht sein bestes ... das ist ja widerich und pervers, wer kann sich sowas ausdenken? Professor, wir sind nun restlos überzeugt. Märchen sind eine unglaubliche Skandalosität und gehören verboten. Vielen Dank für dieses Interview.

Nach diesen zweifelos anschaulichen Argumenten von Professor Sapius, zeigen wir nun noch einige Bilder, die seine Thesen unterstützen.
[ Rotkäppchen und der Wolf >
[ Der Drache und die Prinzessin >
[ Schneewittchen und die 7 Zwerge >
Das kürzeste und schönste Märchen der Welt:

Es war einmal ein stattlicher Prinz, der die wunderschöne Prinzessin fragte: "Willst du mich heiraten?"
Und sie antwortete: "... Nein !!!"

... Und der Prinz lebt viele Jahre lang glücklich und ging angeln und jagen und hing jeden Tag mit seinen Freunden herum, trank viel Bier und betrank sich so oft er wollte, spielte Golf, ließ Jacke auf der Stuhllehne im Esszimmer und die Socken vor dem Bett liegen und hatte Sex mit Dirnen, Nachbarinnen und Freundinnen und Furzte nach herzenslust und sang und rülpste und kratzte sich ausgiebig am Sack.

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